Zum Inhalt springen
Deutsch
Ihr Direktkontakt

Sprechen Sie mit uns.
Wir sind auch in Ihrer Nähe.

Oberflächentechnik in Perfektion

Oberflächentechnik
in Perfektion

Durch umwelt- und ressourcenschonende Verfahrensabläufe in bewährten Produktionsanlagen an zahlreichen Standorten der Aalberts surface treatment-Gruppe in Europa und China sorgen unsere hoch qualifizierten und praxiserfahrenen Mitarbeiter für funktionelle Oberflächentechnik in bester Qualität und Präzision für höchste Kundenansprüche.

Galvanik-Verfahren zum Schutz von Oberflächen: gegen Korrosion und Verschleiß

Oberflächentechnik in Perfektion. Die Erzeugung und Optimierung innovativer, hochbelastbarer Funktionsoberflächen auf technischen Bauteilen aus verschiedensten Metallen und Legierungen ist unser tägliches Geschäft.

Mit unseren eigenentwickelten und patentierten Verfahren lassen sich nahezu alle metallischen Grundwerkstoffe mit funktionellen Oberflächenbeschichtungen in ihren Eigenschaften optimieren. Egal, ob diese besonders hart, gleitfähig, verschleißfest, korrosionsbeständig, staub- und schmutzabweisend, geräuschminimierend, kälte- und hitzebeständig, maßhaltig oder auch chemisch beständig sein sollen.

Dabei setzen wir auf Qualität in jeder Beziehung. Wir gewährleisten konstante, reproduzierbare Veredelungsqualität und Präzision auf höchstem Niveau. Automatisierte, umwelt- und ressourcenschonende Verfahrensabläufe und zertifizierte Systeme zur Qualitätssicherung und zum Umweltmanagement sorgen für größtmögliche Zuverlässigkeit.

  • Anodisieren eignet sich zur funktionellen aber auch dekorativen Veredelung von Aluminium-Werkstoffen. Aluminiumoberflächen erhalten einen guten Korrosions- und Verschleißschutz. Wir bieten auch farbige Anodisierschichten an.

  • Die chemische Vernickelung erfolgt als Abscheidung ohne äußere Stromquelle. Das Leistungsspektrum der Schichten reicht von chemischer Beständigkeit, Korrosions- und Verschleißfestigkeit, Maßhaltigkeit und optimalem Gleitverhalten über elektrische Leitfähigkeit bis hin zu erhöhter Härte. Die Schichten werden konturengetreu und gleichmäßig abgeschieden. Eine Chemisch-Nickel-Schicht kann auch mit integrierten Polymeren erzeugt werden. Dadurch bilden sich selbstschmierende Oberflächen mit einem hohen Verschleiß- und Korrosionsschutz. Die Verschleißfestigkeit wird auch durch Einlagerungen von Siliziumcarbid deutlich erhöht.

  • Beim Chrom- und Cadmiumersatz setzen wir auf ein Physical Vapour Deposition Verfahren (PVD) und erzeugen im Hochvakuum-Prozess eine reine, extrem dünne Aluminiumschicht. Der Chromersatz eignet sich für fast alle Kunststoffe und Metalle. Der Cadmiumersatz ist für Stahl- und Titan-Bauteile vorgesehen. Ferner bieten wir chromfreie Passivierungen als Schutzschichten auf metallischen Oberflächen an, welche die Korrosion des Basismaterials verhindern oder extrem verlangsamen. Grundwerkstoffe sind Aluminium und Magnesium. Solche Schichten werden auch als chemisch erzeugte Konversionsschichten bezeichnet.

  • Die elektrochemische Abscheidung einer dünnen metallischen Schicht auf der Oberfläche eines leitfähigen metallischen Bauteils nennt man Galvanisieren. Durch sie werden primär Eigenschaften eines Bauteils wie Verschleißfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder Gleiteigenschaften verbessert. In einem auf Wasser basierenden Elektrolyten, in dem leitfähige Salze und Metallionen des abzuscheidenden Metalls enthalten sind, wird ein metallisches oder leitfähiges Bauteil mit dem negativen Pol (Kathode) eines Gleichrichters verbunden. Gleichzeitig ist der positive Pol (Anode) des Gleichrichters mit Blechen verbunden, die aus dem abzuscheidenden Metall bestehen. Schaltet man den Gleichrichter ein, beginnt ein Strom zu fließen, der auf der Seite der Anode durch Oxidation Metallionen im Elektrolyten löst und somit kontinuierlich den Elektrolyten mit neuen Metallionen versorgt. Gleichzeitig scheidet sich aus dem angereicherten Elektrolyten die Metallschicht auf dem Bauteil ab, das an der Kathode befestigt ist.

  • Trockenschmierende Gleitbeschichtungen dienen der Minderung von Reibung und Verschleiß sowie der Vermeidung von Geräuschen. Die Beschichtungsmaterialien sind wasserlöslich und können nach verschiedenen Verfahren aufgebracht werden. Die Verfahren sind abgestimmt auf Geometrie und Stückzahl, die Eigenschaften des flüssigen Beschichtungsmaterials, z.B. Ein- oder Mehrkomponentensystem, und die Anforderungen an die fertige Beschichtung. Je nach Verfahrensvariante können alle technisch interessanten Metalle, Leichtmetalle sowie Kunststoffe beschichtet werden. Je nach Verfahrensvariante werden Antihafteigenschaften, Verschleißschutz, Trockenschmierung und Korrosionsschutz wirkungsvoll kombiniert.

  • Das Hartanodisieren ist eine besonders vielseitige Harteloxal-Beschichtung mit verschiedenen Verfahrensvarianten und Nachbehandlungsmöglichkeiten. Durch anodische Oxidation des Basiswerkstoffs und gleichzeitige molekulare Verbindung der Aluminium-Oxidschicht mit Polymeren werden Aluminiumoxid-Polymer-Composit-Schichten gebildet. Die Schichten sind sehr verschleißfest und hart, zeigen eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit oder ein verbessertes Gleitverhalten.

  • Bei der kathodischen Tauchlackierung wird das elektrisch negativ geladene Werkstück in ein Lackbad mit positiv geladenen Partikeln getaucht. Das zu beschichtende Bauteil zieht diese Partikel an und bildet dort eine ebenmäßige Schicht auf der gesamten Oberfläche. Nach dem Aufbringen der Lackschicht schließen wir das Verfahren mit dem Einbrennen des Schutzfilmes ab. Die KTL-Beschichtung eignet sich für hohe Stückzahlen oder aufwändige Konstruktionen. Die erzeugten Schichten sind konturentreu, korrosionsbeständig und schlagfest. Die KTL-Veredelung eignet sich zum dem als Topcoat für Zinkbeschichtungen oder auch als Grundierung einer konventionellen Lackierung oder Pulverbeschichtung.

  • Bei einer Nanobeschichtung gehen Nanopartikel eine feste Verbindung mit der Oberfläche ein und sorgen dafür, dass Schmutz, Wasser und andere Flüssigkeiten abgestoßen werden (Lotuseffekt). Eine Nanobeschichtung lässt sich auf nahezu alle Werkstoffe aufbringen. Sie ist temperaturbeständig und eignet sich besonders gut für feinporige Werkstoffe bzw. hochpräzise Anwendungen, z.B. als hauchdünne Antihaftbeschichtung beim Entformen oder als Schutzfilm für oft zu reinigende Oberflächen wie Glas und Fassaden.

  • Beim Nasslackieren lassen sich sowohl elektrisch leitfähige als auch nicht leitfähige Werkstoffe mit einem Oberflächenschutz versehen. Zum Einsatz kommen herkömmliche lösemittelhaltige PUR-Lacke, lösemittelfreie Hydrolacke auf Wasserbasis oder VOC-konforme High-Solid-Lacke, die auf Grund ihres hohen Festkörperanteils einen deutlich geringeren Lösemittelanteil als herkömmliche Lacke aufweisen. Mit einer Nasslackierung lassen sich dekorativ ansprechende Oberflächen auf so gut wie allen Untergründen erzeugen. Fast alle Möglichkeiten hinsichtlich Farbton, Struktur und Effekt sind möglich.

  • Plasmachemische Beschichtungen sind Anodisier-Verfahren, bei denen sich während des Prozesses ein Sauerstoffplasma an der Werkstoffoberfläche entlädt. Sie eignen sich zur Veredelung von Magnesium, Aluminium- und Titanlegierungen. Die Schichten bieten neben einem ausgezeichneten Verschleißschutz und einem verbesserten Korrosionsschutz absolute Konturentreue und Maßhaltigkeit sowie Härte. Plasmachemisch beschichtete Substrate weisen eine wesentlich höhere Dauerschwingfestigkeit auf als Substrate mit konventionell anodisierten Schichten.

  • Polymerbeschichtungen lassen sich auf unterschiedlichste Grundwerkstoffe auftragen und bieten einen langlebigen Schutz. Sie verfügen über eine besonders feste mechanische Verankerung auf dem Grundwerkstoff. Mit zusätzlich eingelagerten Verstärkungsschichten lassen sich Antihaftbeschichtungen mit verbesserten Gleiteigenschaften und/oder hoher Verschleißfestigkeit kombinieren. Der Einsatz von speziellen Polymeren erzeugt hydrophobe Oberflächen und verhindert damit wirkungsvoll das Anhaften unterschiedlicher Substanzen wie z.B. Klebstoff, Gummi, Kunststoffmaterialien oder Lebensmittelzutaten. Durch die gezielte Änderung der Oberflächenstruktur mit definierten Rauhigkeitsprofilen wird die Kontaktfläche reduziert und der Antihafteffekt gesteigert. Dank der FDA-Zulassung werden unsere Polymerbeschichtungen bevorzugt in der Lebensmittelproduktion eingesetzt.

  • Bei der Pulverbeschichtung unterstützen die elektrischen Effekte die ebenmäßige Beschichtung durch das Lackpulver. Durch eine nachfolgende thermische Bearbeitung bildet das schmelzende Pulver eine einheitliche und sehr gut haftende Oberflächenbeschichtung aus. Die erzeugten Schichten verfügen über eine sehr gute Kratzfestigkeit, einen hohen Schlagschutz und einen hervorragenden Korrosionsschutz. Sie sind sehr witterungs- und temperaturbeständig. Neben der ausgezeichneten Funktionalität bietet das Pulverbeschichten vielfältige dekorative Möglichkeiten: Wir verfügen über eine umfangreiche Farbpalette mit allen Tönen aus dem Pantone-, NCS- und RAL-Farbsystem.

  • Vibrationen oder Materialbewegungen wirken dem Halt von Verbindungen entgegen und können zu Instabilität führen. Für stark beanspruchte Schraubverbindungen haben wir bei Aalberts Surface Treatment leistungsfähige Beschichtungen entwickelt, die wir auf Gewinde aufbringen, damit sie außergewöhnlichen Belastungen standhalten. Für die Schraubensicherung stehen uns alle im Markt geforderten und lizensierten Beschichtungen zur Verfügung. Vorrangig werden die Gewindesicherungen in der Automobilindustrie und der Baubranche eingesetzt – dort, wo zuverlässiger Schutz von Mensch und Maschine gefordert ist. Zur Sicherung oder Dichtung beschichten wir jegliche Verbindungselemente in vielen Größen und Gewindevarianten: Schrauben, Muttern, Gewindestifte sowie Sonderteile wie z.B. Winkelstutzen.

  • Bei den selektiven Beschichtungen werden definierte Oberflächenbereiche gezielt veredelt. Der Vorteil der selektiven Beschichtung ist, dass jegliche mechanische Nacharbeitung der Oberfläche entfällt. Nicht zu beschichtende Bauteilbereiche werden in einem Werkzeug mit integriertem Abdichtsystem abgedeckt. Über einen Vorratsbehälter wird ein Elektrolyt in das Werkzeug gepumpt und zwischen der freien Bauteiloberfläche und dem Werkzeuggehäuse hindurchgeführt. Wir sind in der Lage partiell eine Harteloxal-Schicht auf definierte Bereiche eines Bauteils zu erzeugen. Auf der anderen Seite können wir auch partiell Metall abscheiden, wie zum Beispiel Hartchrom und Gold. Während bei Harteloxal und beim Hartchrom die Verschleißfestigkeit im Vordergrund steht, ist bei Gold die Haupteigenschaft die elektrische Leitfähigkeit. Für den partiellen Verschleißschutz von Aluminium-Bauteilen kann eine partielle Oxidation mittels Laser in Frage kommen.

  • Das Sherardisieren ist ein Beschichtungsverfahren, das mittels thermischen Festphasendiffusion eine Zink-Eisen-Schicht auf einer Stahloberfläche appliziert. Daher spricht man auch von Diffusionsverzinken bzw. Zink-Thermo-Diffusion. Die entstehenden intermetallischen Zink-Eisen-Phasen gehen eine atomare Verbindung mit dem Grundmaterial ein und gewährleisten einen hervorragenden Korrosionsschutz. Bei dem Verfahren tritt keine verfahrensbedingte Wasserstoffversprödung oder flüssigmetallinduzierte Rissbildung auf. Die Zinkdiffusion eignet sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Grundstähle. Beim Sherardisieren bildet sich durch die gesteuerte Diffusion eine mikrokristalline Zn/Fe-Struktur aus, die sich hervorragend als Haftgrund für weitere Schutzschichten und Dekorbeschichtungen eignet. Diese nützliche Rauheit hebt das Sherardisieren von anderen Zinkbeschichtungsverfahren ab. Gleichzeitig erzeugen wir mit der Zinkdiffusion eine ausgesprochen gleichmäßige Oberflächenbeschichtung, selbst bei komplex geometrischen Werkstücken mit Hohlräumen.

  • Schichtwerkstoffe beim Thermischen Spritzen sind verschiedene Metalllegierungen oder Hartmetalle in Form von Pulver oder Draht. Sie werden auf- oder angeschmolzen und auf das zu beschichtende Bauteil beschleunigt. Bauteile können beispielsweise Lagerstellen von Antriebswellen, Turbinen- und Kompressorläufer sein. Thermisches Spritzen bietet sich ganz besonders an, um verschlissene Bauteile über unseren schnellen und flexiblen Reparaturservice in ihrer Geometrie und Funktion wiederherzustellen. Thermisch gespritzte Schichten mit ihrer Oberflächenhärte geben einen hervorragenden Verschleißschutz. Durch gezielte Kombination von Materialien und Schichten werden zusätzlich lange Haltbarkeiten und ausgezeichnete Funktionalitäten erreicht.

  • Sind besonders dünne Schichten gefordert, werden die besten Ergebnisse im Vakuum erzielt. Dabei steuern wir gezielt die chemischen Reaktionen und reduzieren Verunreinigungen auf ein Minimum. Denn nur mit diesem hohen Reinheitsgrad erreichen die extrem feinen Schichten volle Leistungsstärke. Wir setzen auf zwei fortschrittliche Vakuum-Beschichtungsverfahren: Mittels eines Lichtbogens (im PVD-Verfahren) wird Metall verdampft, ionisiert und anschließend im elektrischen Feld auf das Werkstück beschleunigt. Mittels reaktiver Gase sind keramische Oberflächenveredelungen wie Carbide, Oxide oder Nitride problemlos möglich. Mit der plasmaunterstützen chemischen Dampfabscheidung (PECVD) werden schon bei unter 200°C gasförmige Stoffe auf dem Substrat aufgebracht. Diese Technik eignet sich hervorragend für die extrem harten „Diamond-Like Carbon“-Beschichtungen. Die wichtigsten Eigenschaften der Vakuumschichten sind Antihafteigenschaften, Verschleiß- und Korrosionsschutz, Schutz vor Kaltverschweißung und im medizintechnischen Bereich Biokompatibilität und Allergiereduzierung.

  • Mit Hilfe eines Tauchlacks werden die Oberflächen von Aluminium-Legierungen sowie von Anodisierschichten versiegelt. Es entstehen sehr gleichmäßige Schichten, auch auf komplexen Bauteilen mit Innenflächen wie z.B. Bohrungen oder Hohlräume. Die Versiegelung der Oberfläche steigert die Korrosionsbeständigkeit und erhöht deutlich die Alkalibeständigkeit. Sie ist biokompatibel und gemäß den FDA-Regularien lebensmittelunbedenklich.

  • Das Veredelungsverfahren mit Zinklamellen ist nicht elektrolytisch. Durch Techniken wie Tauchschleudern, Spritzen, Tauchziehen oder Nasslackierung werden extrem korrosionsbeständige Zinklamellenbeschichtungen aufgetragen. Im Gegensatz zu anderen Veredelungen verhindern sie nachhaltig Schäden durch Wasserstoffversprödung. Unsere hochentwickelten Beschichtungsverfahren eignen sich ausgezeichnet für komplizierte Formen und Schüttgut. Zinklamellenüberzüge werden weltweit in der Automobil- und Bauindustrie als kathodische Korrosionsschutzschichten benutzt. In Kombination mit nachbehandelten dünnen organischen oder anorganischen Beschichtungen können diese auch Farbe, Chemikalienbeständikeit, geringe elektrische Leitfähigkeit und Verschraubungseigenschaften bieten. Bei Bedarf ist auch eine Nachschmierung oder Schraubensicherung möglich.

Sie haben eine Frage zu Werkstoffen oder Verfahren?
Sprechen Sie uns an. Wir sind auch in Ihrer Nähe.

Kontaktieren Sie uns
Home