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Oberflächenbeschichtung in der Medizintechnik

Täglich setzen sich medizinische und medizintechnische Fachkräfte für die Gesundheit und das Leben ihrer Mitmenschen ein. Dabei müssen sie sich zu 100 Prozent auf ihre Maschinen und Instrumente verlassen können. Eine hochwertige Oberflächenbeschichtung trägt ihren Teil dazu bei, dass dieser Anspruch erfüllt wird. Aalberts surface treatment bietet passende Beschich-tungsverfahren für Kleinserien, Schüttgut und große Einzelanfertigungen.

Oberflächenbeschichtung in der Medizintechnik

Oberflächenveredelung in der Medizintechnik

Zentrale Anforderung an die Oberflächentechnik in der Medizintechnik ist einwandfreie Sauberkeit: Die Ausbreitung von Keimen muss unbedingt vermieden werden, Sterilität spielt eine lebenswichtige Rolle. In Krankenhäusern, Arztpraxen und Laboren gelten daher hohe Hygienestandards. Mit seinen Innovationen in der Oberflächentechnik leistet Aalberts surface treatment einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung dieser Standards.

Qualität in jeder Beziehung

Die moderne Medizintechnik stellt höchste Ansprüche an Tribologie, Langlebigkeit und Biokompatibilität sowie den Reinheitsgrad beschichteter Medizinprodukte. Wir bei Aalberts Surface Treatment erfüllen auch hochkomplexe Kundenwünsche und sind spezialisiert auf die funktionelle Oberflächenveredelung von Komponenten für medizintechnische Systeme sowie Produkte für orthopädische und chirurgische Anwendungen.

Glatte, kratzfeste und chemieresistente Oberflächen

Eine hochwertige Beschichtung der Oberflächen medizinischer Instrumente und Maschinen beugt dem Auftreten schädlicher Keime vor. Folgende Eigenschaften sind dafür unerlässlich:

  • Da Schmutz auf Unebenheiten leichter Halt findet, ist eine porenarme, extrem glatte Oberflächenstruktur notwendig.
  • Verschmutzungen lassen sich problemlos und rückstandsfrei entfernen, wenn die Oberfläche Antihaft-Eigenschaften besitzt.
  • Durch eine extrem harte und kratzfeste Beschichtung bleiben die Eigenschaften der Oberfläche langfristig erhalten.
  • Ein starker Korrosionsschutz erhöht die Langlebigkeit jeglicher Bauteile.
  • Da medizinische Geräte in Sterilisationsverfahren mit ätzenden Mitteln gereinigt werden müssen, ist eine hohe Resistenz gegen aggressive Chemikalien notwendig.
  • Die Oberflächenbeschichtung muss auf dem Substrat sicher halten.

Oberflächenbeschichtungen in der Medizintechnik müssen gemäß den Anforderungen der deutschen Bedarfsgegenständeverordnung (BedGgstV) sowie der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) lebensmittelunbedenklich sein. Die hochentwickelten und langlebigen Veredelungen von Aalberts surface treatment übertreffen ausnahmslos die vorgeschriebenen Kriterien.

Anodisation: Eloxal und Harteloxal


In der Medizingerätetechnik verfügt Aluminium wegen seines geringen Gewichts über einen sehr hohen Nutzwert als Grundwerkstoff oder Legierung. Beim Eloxieren und Harteloxieren wächst die Oberflächenveredelung in das Werkstück hinein. Dadurch entstehen trotz der geringen Verfahrenstemperaturen extrem starke Bindekräfte zum Grundmaterial bei einer präzise definierten Änderung der Maße. Die Harteloxal-Beschichtung HART-COAT® von Aalberts surface treatment zeichnet sich durch sehr feine Poren, extrem hohe Verschleißfestigkeit, exzellente Beständigkeit gegen Korrosion und Härten von bis zu 480 HV0,025 aus. Mit HART-COAT® werden zum Beispiel Winkelrotoren von Mikroliterzentrifugen beschichtet. Die Geräte finden sich u.a. in Blutbanken und klinischen Labors, in denen Blut und andere Körperflüssigkeiten zentrifugiert werden. In der Forschung kommen die Zentrifugen bei der Extraktion von DNA, Proteinen und Enzymen zum Einsatz. Aus Gründen der Gewichtsersparnis werden die Winkelrotoren aus einer Aluminium-Legierung gefertigt. Die 40 µm dicke Harteloxal-Schicht schützt die Bauteile vor Korrosion.

Extrem resistente Lackierung


Eine Vorbehandlung mit der Tauchlackierung SILA-COAT® bewirkt eine Korrosionsbeständigkeit von über 1.000 Stunden im Salzsprühnebeltest. Die elektrische Durchschlagfestigkeit übertrifft die von Harteloxal-Schichten. Dabei erfüllt die üblicherweise 20 bis 30 µm starke Veredelung die Vorgaben der FDA und schädigt nachweislich keine Gewebezellen. In Kombination mit einer Eloxalschicht entsteht eine extrem resistente Veredelung, die sauren und alkalischen Reinigern über rund 1.000 Reinigungszyklen standhält. Ein Beispiel sind sterile Verpackungen, so genannte Container für Implantate und Instrumente. Der Rahmen eines Containers besteht aus Kunststoff, Gehäuse, Einsätze und Platten jedoch aus einer Aluminium-Legierung. Hier steht weniger die Verschleißbeanspruchung im Vordergrund als eher die Beständigkeit gegenüber den alkalischen Reinigungsmedien.

Darüber hinaus setzt Aalberts surface treatment eigene Patente und leistungsstarke Verfahren bei der Oberflächenbeschichtung in der Medizintechnik ein:

  • plasmachemische Veredelung von Magnesium- und Aluminium-Werkstoffen,
  • chemisches Vernickeln von Eisen- und Nicht-Eisen-Werkstoffen, hervorragend als Kombinationsbeschichtung mit PVD,
  • Dünnchrombeschichtung für extreme tribologische Anforderungen.

Wir kennen die Bedürfnisse unserer Kunden

Damit Ihre Projekte reibungsfrei ablaufen, richten wir unser Konzept nach Ihren Bedürfnissen aus: Die zahlreichen Standorte von Aalberts surface treatment reichen von Europa bis nach Shanghai und Chicago. Dadurch sind wir nicht nur in Ihrer Nähe, sondern auch optimal intern vernetzt.

Fast 60 Jahre Erfahrung und Forschung in der Oberflächenveredelung, professionelle Beratung und absolute Zuverlässigkeit: Das schätzen unsere Kunden.

  • Die Oberfläche eines ähnlichen C-Bogens aus hochfester Aluminium-Gusslegierung wird durch eine hartanodische Oxidation mit eingelagerten PTFE-Gleitstoffen veredelt. Quelle: www.siemens.com/presse (© 2015 Siemens AG Pressebilder/Presspictures)

  • Akribische Einzelkontrolle der Beschichtung hochwertiger medizinischer Teile.

  • Winkelrotor für Mikroliterzentrifugen. Der Aluminiumkörper ist vor Korrosion durch eine HART-COAT®-Schicht geschützt.

  • Technisch eloxierte Injektionsknöpfe: Die Injektionsknöpfe bestehen aus einer hochfesten Aluminium-Legierung, die als Anlaufschutz und zum Schutz vor Hautschweiß mit Technisch Eloxal beschichtet werden. Die Injektionsknöpfe der verschiedenen Pens haben eine unterschiedliche Beschaffenheit (rau bzw. glatt), die das Erkennen erleichtert. Die Beschichtung mit Technisch Eloxal mit ihrer geringen Schichtdicke unterstützt diese taktilen Oberflächen.

  • Dentalturbine im Titan-Look - Kombinationsschicht aus Chemisch Nickel und PVD-Titan: Beschichtetes Kopfgehäuse mit Titanhülse (oben), Kopfgehäuse mit Chemisch Nickel – Schicht (DURNI-COAT®) plus anschließender Titanschicht (Mitte), Kopfgehäuse –Rohteil aus Messing (unten).

Anfrage

Wenn Sie uns etwas zu den hier vorgestellten Anwendungen mitteilen möchten, so können Sie es gerne tun. Ihre Anfrage, Ihr Kommentar, Ihre Wünsche werden direkt an Ihren persönlichen Ansprechpartner weitergeleitet.

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